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Informationen zur Online-Lehre finden Sie auf http://www.pse.rub.de/sites/studium/online-lehre.php

Dialogräume

In den fünf Dialogräumen wird zu exemplarischen Teilaspekten der Digitalisierung eine enge Verzahnung zwischen Fachdidaktiker*innen, Bildungswissenschaftler*innen, Schulpraktiker*innen und Studierenden hergestellt. Die Dialogräume sind virtuelle Experimentierräume, in denen M.Ed.-Lehrende, die bereits einschlägige und z.T. komplementäre Digitalisierungsexpertise vorweisen können, zu einem relevanten mediendidaktischen oder Medienbildungs-Thema interdisziplinär zusammenarbeiten. Im Rahmen eines Design Based Research-Vorgehens werden innovative digitalisierungsbezogene Lernkontexte und -formate für M.Ed.-Studierende gestaltet, systematisch evaluiert und verstetigt. Diese Lehrkonzepte werden auf andere Fächer bzw. Fachkulturen transferiert.

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Erklärvideos zielt darauf ab, ein theoriebasiertes, wissenschaftlich fundiertes Seminarkonzept zu entwickeln, das die erforderlichen Kompetenzen fördert, Erklärvideos aus fachdidaktischer und bildungswissenschaftlicher Perspektive kriteriengeleitet analysieren und bewerten zu können.

Beteiligte Fächer: Bildungswissenschaft, Chemie, Latein

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Erweiterte Realitäten hat das Ziel, verfügbare Angebote aus Virtual Reality und Augmented Reality aus fachlicher, fachdidaktischer und übergreifend aus mediendidaktischer Perspektive zu analysieren, Kriterien für den unterrichtlichen Einsatz zu entwickeln, zu erproben und deren Übertragbarkeit auf andere Fächer zu prüfen.

Beteiligte Fächer: Bildungswissenschaft, Geographie, Geschichte, Sport

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Changing Curricula hat zum Ziel, die Zielstellung schulischen Lernens, die allgemeine Bildung, einer Analyse und Reflexion im Sinne epochaler Schlüsselprobleme (Klafki) zu unterziehen.

Beteiligte Fächer: Anglistik, Bildungswissenschaft, Mathematik, Slavistik

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Demokratisierung verfolgt das Ziel, dass Lehramtsstudierende fächerübergreifend Kompetenzen erwerben und mit Konzepten vertraut werden, die sie dazu befähigen, eine kritische Anwendung und Rezeption digitaler Medien in Bezug auf Demokratie an Schüler*innen zu vermitteln.

Beteiligte Fächer: Anglistik, Bildungswissenschaft, Germanistik, Physik, Romanistik, Slavistik, Sozialwissenschaften

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Digital Literacy zielt darauf ab, angehende Lehrer*innen darin auszubilden, Kompetenzen im kritischen Umgang mit digitalen Informationsangeboten bei Schüler*innen fördern zu können. Diese Kompetenzen beziehen sich auf die Nutzung digitaler Medien und die Reflexion und Analyse von Medienproduktionen im Internet.

Beteiligte Fächer: Bildungswissenschaft, Physik



Zwei der Dialogräume konzentrieren sich auf mediendidaktische Fragen (#Erklärvideos, #Erweiterte Realitäten), zwei Dialogräume widmen sich stärker Medienbildungsfragen (#Demokratisierung, #Digital Literacy) und ein Dialograum beschäftigt sich mit Schulentwicklungsperspektiven durch Digitalisierung insgesamt (#Changing Curricula). Die Themen der Dialogräume haben eine hohe Relevanz für die in der KMK-Strategie „Bildung in der Digitalen Welt“ formulierten Kompetenzen in der digitalen Welt.

Die fünf Dialogräume adressieren somit grundlegende Potenziale und/oder Risiken, die mit der Digitalisierung aus mediendidaktischer Sicht bzw. einer Medienbildungsperspektive verbunden sind. Sie umfassen:
mathematisch-naturwissenschaftliche, geistes-/gesellschaftswissenschaftliche und bildungswissenschaftliche Fächer. Durch diese fachlich breit aufgestellte personelle Zusammensetzung der Dialogräume werden unterschiedliche Perspektiven auf die Digitalisierung abgebildet und ein Diskurs angeregt. Auch M.Ed.-Studierende werden aktiv in die Entwicklung der neuen Formate eingebunden, da die Dialogräume auf Kursen in den verschiedenen Fächern beruhen.

Die Dialogräume sind im Kern zwei zentralen Zielen verpflichtet.Zum einen werden hier innovative Lehrkontexte zu ausgewählten Aspekten der Digitalisierung entwickelt, erprobt und nachhaltig in der Lehrerbildung verankert, um auf diese Weise sicherstellen zu können, dass die Studierenden die erforderlichen Medienkompetenzen vermittelt bekommen. Zum anderen dienen die Dialogräume als Entwicklungsmotoren dazu, neue Strukturen und Formate für die Weiterentwicklung und fortlaufende Modernisierung der Curricula im M.Ed.-Studiengang zu etablieren. Außerdem werden hier OER-Materialen für die DiAL:OGe-Plattform entwickelt.

Die in DiAL:OGe etablierten Dialogräume dienen dabei als Vorbild für weitere mögliche Dialogräume (z.B. zum Thema „Gamification“) und halten damit digitalisierungsbezogene Themen im Bewusstsein aller am M.Ed.-Studiengang Beteiligten präsent.