Kontakt

Prof. Dr. Joachim Wirth
(Ressortleiter)
Gebäude GA 2/131
Universitätsstr. 150
D-44801 Bochum
0234 32-28728
lehrlernforschung@rub.de

Konzept

Ziele

Das Center of Educational Studies (CoES) verfolgt mit seinen Maßnahmen zur Forschungsförderung vier Ziele: (1) Die Drittmittelstärke der Bochumer Fachdidaktiken, Erziehungs- und Bildungswissenschaften soll erhöht werden. (2) Es sollen Vernetzungen dieser Disziplinen untereinander als Grundlage für mögliche zukünftige Verbundforschung entstehen. (3) Die Expertise im Bereich empirischer Forschungsmethoden soll gerade auch bei Post-Doktorandinnen und Doktoranden sowie bei Professorinnen und Professoren weiter aufgebaut werden. (4) Die internationale Sichtbarkeit der Bochumer Forschung in den Fachdidaktiken, Erziehungs- und Bildungswissenschaften soll erhöht werden.
Mit diesen vier Hauptzielen einher gehen die Förderung der Selbständigkeit des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie die Verbesserung der forschungsorientierten Lehre.

Interne Tagungen

Jedes Semester wird eine RUB-interne CoES-Tagung durchgeführt. Mitglieder des CoES diskutieren hier geplante Drittmittelanträge. Nach diesem internen Feedback wird auch RUB-externes Feedback eingeholt, was die Qualität der Anträge und so die Erfolgswahrscheinlichkeit erhöhen kann. Neben der Vorabkommentierung geplanter Forschungsanträge wird auf den CoES-Tagungen auch versucht mögliche Forschungsschwerpunkte zu identifizieren und ihre Entwicklung anzuregen. Dafür stellen die CoES-Mitglieder sich neben geplanten auch laufenden Forschungsarbeiten in Form von Posterbeiträgen oder Kurzvorträgen vor und diskutieren diese. Auf den CoES-Tagungen werden darüber hinaus die gemeinsamen Aktivitäten des CoES besprochen und auf gemeinsame Bedarfe abgestimmt.

Angebote

Neben den CoES-Tagungen können zu gemeinsamen Forschungsthemen Symposien durchgeführt werden, um die Themen auch mit externen Experten/innen zu diskutieren und mögliche Kooperationen auszuloten.
Orientiert an den spezifischen Bedarfen der CoES-Mitglieder werden Methoden-Workshops mit externen Referenten organisiert. CoES-Mitglieder mit sehr spezifischen methodischen Beratungsbedarfen haben die Möglichkeit zu entsprechenden Methodenexperten zu reisen.
Um die internationale Sichtbarkeit der hiesigen Forschung zu erhöhen, besteht ebenfalls die Möglichkeit ein Reisestipendium zu bekommen, um mit einem/r einschlägigen international sichtbaren Kollegen/in an einer englischsprachigen Publikation zu arbeiten. Zur weiteren Förderung internationaler Kooperationen können internationale Gastwissenschaftler/innen für mehrere Tage nach Bochum eingeladen werden. Der Aufenthalt internationaler Gäste soll genutzt werden, um sich die Forschungsarbeiten gegenseitig vorzustellen und ggfs. Forschungskooperationen zu planen.

Formalien

Alle Angebote zur Förderung der Vernetzung, der empirischen Methoden sowie der internationalen Sichtbarkeit werden wettbewerblich in zwei Ausschreibungsrunden pro Jahr vergeben. Anträge können nur in vorgegebenen Förderlinien gestellt werden (Vernetzung: Schwerpunktsymposien; empirische Methoden: Methodenworkshops, Beratungsreisen; internationale Sichtbarkeit: Publikationsreise, internationaler Gast; sowie flexible Forschungsförderung zu den Zielen des CoES). Antragsberechtigt sind die Mitglieder des CoES.
Mitglied werden können Wissenschaftler/innen der Fachdidaktiken, Erziehungs- und Bildungswissenschaften, wenn sie an den internen Tagungen des CoES aktiv und regelmäßig teilnehmen. Eine solche Mitgliedschaft berechtigt dazu Fördermittel des CoES zu beantragen. Ein Antrag auf Mitgliedschaft findet sich auf der Homepage. Nach Antragstellung kann bei der nächsten internen Tagung die Aufnahme ins CoES erfolgen.


zurück