Mündliche Prüfungen als KI-resistentes Format stärken

Vortrag

Mündliche Prüfungen gewinnen im KI-Zeitalter neu an Bedeutung – denn während schriftliche Texte zunehmend per Knopfdruck generiert werden können, bleibt die spontane mündliche Kommunikation eine genuine menschliche Kompetenz. Doch wie gestalten wir mündliche Prüfungen so, dass
sie wirklich das messen, was sie messen sollen – und nicht bloß auswendig gelernte Musterantworten reproduzieren?

In diesem Modul stehen Fragen im Mittelpunkt, die viele von uns im Unterrichtsalltag beschäftigen: Welche Formate eignen sich besonders, um spontane Sprachkompetenz sichtbar zu machen? Wie gestalten wir Aufgaben so, dass echte Interaktion entsteht – und kein vorbereitetes Abfragen? Wie können Bewertungskriterien angepasst werden, um kommunikative Flexibilität fairer zu erfassen? Und wie bereiten wir Schülerinnen und Schüler gezielt auf solche Prüfungssituationen vor, ohne sie in neue Muster zu drängen?

Wir tauschen uns aus, was im eigenen Unterricht bereits funktioniert – und wo wir noch suchen. Dabei geht es nicht darum, fertige Antworten zu liefern, sondern gemeinsam zu erkunden, welche Ansätze realistisch und umsetzbar sind. Organisatorische Fragen, Zeitaufwand und Fairness kommen dabei genauso zur Sprache wie konkrete Aufgabenideen.

Dozentin: Anja Häusler, anja.haeusler@rub.de

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Mi. 07.10.2026
16.00 - 17.30 Uhr
Online
Kostenlos

Zielgruppe

Referendar*innen
Studierende