
Viele Schüler:innen scheitern nicht am Rechnen oder Experimentieren, sondern daran, was die Aufgabe sprachlich von ihnen verlangt. Dieser Workshop richtet den Blick bewusst auf Ihren eigenen Sprachgebrauch im MINT-Unterricht: Sie lernen, typische Verständnishürden schnell zu erkennen (Polyseme wie „Arbeit“/„Lösung“, Nominalstil, implizite Annahmen, Signalwörter) und angemessen darauf zu reagieren – mit klarer Formulierung, passgenauen Scaffolds und differenzierten Unterstützungsangeboten.
Sie üben, Sprachbedarfe systematisch zu diagnostizieren (Gegeben–Gesucht–Annahmen, „Lautes Denken“, Fehlersignale), dies transparent mit Ihren SuS zu kommunizieren und Aufgaben sprachsensibel umzuformen, ohne den fachlichen Anspruch zu senken. Mini-Tools wie Satzstarter, Bar- Modelle, Einheiten-Box und Glossar-Bausteine erproben Sie direkt an realen Beispielen. Ergebnis: ein Unterricht, in dem Sie sprachliche Stolperstellen gezielt abfangen, Verstehen sichtbar machen – und Ihre SuS befähigen, Textaufgaben eigenständig zu knacken.
Termin: Mittwoch, 11.02.2026, 17.00 – 18.30 Uhr
Ort: Onlineveranstaltung per Zoom
Dozentin: Anja Häusler, Beauftragte KI und Sprachdidaktik, Professional School of Education,
anja.haeusler@rub.de
Verbindliche Anmeldung: https://www.pse.rub.de/fortbildung-und-transfer/rub-teachers-academy/
Kosten: Keine
