Viele Experimentalstudien der letzten 10-15 Jahre berichten, dass Pflanzen und Tiere die Wirkungen bestimmter Einflüsse (Modifikationen) direkt an ihre Nachkommen vererben können. Gut belegt sind dabei Effekte der Ernährung, von Stress, oder stimulierender Umwelt, sowie von Erlerntem. An aktuellen Beispielen lernen wir experimentelle Befunde kennen, die belegen, dass, zusätzlich zur Vererbung der Gene, auch eine „epigenetische Vererbung“ wirksam ist. Es werden die biologischen Mechanismen vermittelt, die eine derart „lamarckistische“ Form der Vererbung realisieren. In Form eines Workshops gehen wir folgenden zentralen Fragen nach:
- Welche Belege für epigenetische Vererbung gibt es?
- Welche biologischen Mechanismen ermöglichen epigenetische Vererbung?
- Müssen wir unsere Ansichten über Vererbung und Evolution ändern?
- Wie können die neuen Erkenntnisse in der Schule umgesetzt werden?
Anmeldung: https://www.aks.ruhr-uni-bochum.de/aks/aktuelles/2026/aks00553.html.de
Ort: Ruhr-Universität Bochum, Alfried Krupp-Schülerlabor, Bereich Geisteswissenschaften, Gebäude SSC, 2.Etage
