Nachhaltigkeit und Demokratie
Nachhaltige Entwicklung und Demokratie sind eng verbunden. Nachhaltigkeit ist auf gesellschaftliche Beteiligung und Akzeptanz angewiesen. Dies erfordert demokratische Aushandlungsprozesse zwischen verschiedenen Perspektiven (z. B. ökologischen, ökonomischen und sozialen Interessen). Dies ist umso wichtiger, da auch Perspektiven einfließen müssen, die sonst weniger Berücksichtigung finden (z. B. die Interessen zukünftiger Generationen). Um nachhaltige Entwicklungsprozesse in einer Gesellschaft durchzuführen, sind daher demokratische Strukturen unabdingbar. Ebenso kann nachhaltige Entwicklung dazu beitragen, demokratische Strukturen zu stärken, indem z. B. langfristige Folgen und Interessen zukünftiger Generationen berücksichtigt und so Generationskonflikte abgebaut werden.
Mit spannenden digitalen Tools lässt sich Nachhaltigkeit anschaulich verfolgen: So zeigt z. B. der Sustainable Development Report, und das SDG Portal, ob Länder bzw. Kommunen in Deutschland die Nachhaltigkeitsziele erfüllen.

Nachhaltigkeit in der demokratischen Debatte
Projekte an der Ruhr-Universität
Unsere Forschung fokussiert Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Ziel ist es, Schüler:innen Kompetenzen für gesellschaftliche Teilhabe an Nachhaltigkeitsprozessen zu vermitteln. Dabei sind sowohl die Ausbildung von Lehrkräften als auch die Entwicklung geeigneter didaktischer Ansätze zentral. Aufgrund der Komplexität vieler Nachhaltigkeitsthemen liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Förderung systemischen Denkens (dem Erkennen, Verstehen und Modellieren von Zusammenhängen) und der Entwicklung entsprechender Lernformate.
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Minderheitenschutz
Hier finden Sie heraus, warum Minderheitenschutz und Religionsfreiheit eine Grundfeste der Demokratie sind.

Informationen im Netz
Hier finden Sie heraus, warum es für die Demokratie entscheidend ist, die Vertrauenswürdigkeit von Informationen im Netz richtig zu bewerten.
Ansprechpartner:innen

Dr. Marie Vanderbeke
